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Umschulungslehrgang zur/zum Verwaltungsfachangestellten
- in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Düren gGmbH -

Ziel der Umschulung

Das Berufsförderungswerk Düren führt in Zusammenarbeit mit dem Studieninstitut Aachen Umschulungsmaßnahmen im Rahmen einer beruflichen Qualifizierung von Blinden und Sehbehinderten durch. Grundlage ist eine staatlich geförderte Rehabilitationsmaßnahme.

Ziel ist der Abschluss der Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Umschlungsmaßnahme erfolgt über die Träger der Renten- und Krankenversicherung an das Berufsförderungswerk Düren.

Zulassung

Ein spezielles Zulassungsverfahren ist nicht erforderlich.

Beginn

Die Ausbildungsgänge beginnen generell zu Beginn des neuen Schuljahres. Der Unterricht wird in Blockform erteilt; die Umschülerinnen und Umschüler sind im hauseigenen Internat untergebracht.

Verlauf und Dauer

Die Ausbildung dauert für Umschüler insgesamt 2 Jahre, für Erstauszubildende 3 Jahre. Darin enthalten sind mehrere Praktika, die die Teilnehmer/-innen in einer kommunalen Verwaltung ihrer Wahl, vorzugsweise in der Heimatregion, absolvieren.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen die aktuellen Hilfs- und Unterrichtsmittel zur Verfügung. Dazu zählen Großbildschirme und Bildschirmlesegeräte ebenso wie Übungsprogramme in vergrößerter Schwarz- bzw. Blindenschrift, Hörcassetten, interaktive Lernprogramme und Gesetzestexte auf CD-ROM.

Praxisbezogene Fertigkeiten und Kenntnisse werden von qualifizierten Dozentinnen und Dozenten vermittelt.

Wesentliche Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst folgende wesentlichen Inhalte:
  • Haushalts- und Kassenrecht,
  • Öffentliche Betriebswirtschaftslehre,
  • Kostenrecht,
  • Staats- und Verfassungsrecht,
  • Allgemeines Verwaltungsrecht,
  • Sozialrecht,
  • Arbeits- und Tarifrecht sowie
  • praktische Unterweisungen im "Übungsrathaus".

Prüfung

a) Zwischenprüfung

Schriftliche Prüfung (3 Arbeiten à 60 Minuten) in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres.

b) Abschlussprüfung

Grundlage für die Durchführung der Abschlussprüfung ist die Prüfungsordnung für Umschulungsprüfungen im Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r - Fachrichtung Kommunalverwaltung - vom 20.03.2009 i. V. m. der Verordnung über die Abschlussprüfung für die Ausbildungsberufe zur/zum Verwaltungsfachangestellten und zur/zum Fachangestellten für Bürokommunikation NRW (APO VwB) vom 24.07.2009 (ab Einstellungsjahrgang 2010). Näheres finden Sie unter der Rubrik Rechtsgrundlagen.

Zur Abschlussprüfung ist zugelassen, wer nachweist, dass er als Umschüler/-in nach den vom Innenminister im Einvernehmen mit dem Berufsbildungsausschuss aufgestellten Grundsätzen

  • an der Zwischenprüfung teilgenommen hat,
  • ein achtmonatiges Praktikum bei einer Gemeinde abgeleistet und
  • an einer sechzehnmonatigen theoretischen Ausbildung an einer Umschulungseinrichtung teilgenommen hat, der das Ausbildungsberufsbild (§ 3 VwFAngAusbV) und der Ausbildungsrahmenplan (§ 4 VwFAngAusbV) unter Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse der beruflichen Erwachsenenbildung zugrunde lagen.
Schriftliche Prüfung: 4 Arbeiten,
praktische Prüfung: Fallbezogene Rechtsanwendung.

Für das Gesamtergebnis der Ausbildung zählt ausschließlich das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung (schriftlicher und praktischer Teil). Alle Prüfungsergebnisse werden gleich gewichtet. In 3 der schriftlichen Prüfungsbereiche sowie im Gesamtergebnis müssen mindestens ausreichende Ergebnisse erzielt werden.